Hier berichten die Carthago-Kreis Mitglieder von ihren Reisen



Bericht vom Regionaltreffen mit Tanz in den Mai

vom 25. April bis zum 01. Mai 2012 in Deuerling bei Regensburg mit vielfältigem Rahmenprogramm.
Deuerling ist in eine der reizvollsten Oberpfälzer Landschaften eingebettet. Hoch über dem Ortskern,
auf steil abfallendem Fels erbaut, ist die Martinskirche weithin sichtbar. In Deuerling wollen wir
zusammen mit Carthago Wohnmobilfreunden ein paar schöne Urlaubstage verbringen.

Reisebeschreibung

Das Regionaltreffen wird von Herzi und Helmut Ehringer organisiert und beginnt bei fantastischem
Wetter am Freitag, 25.04.2012 um 18.00 Uhr. 19 Reisemobile mit 37 Personen aus ganz Deutschland und
dem benachbarten Holland sind angereist. Nachdem alle Teilnehmer eingetroffen sind und sich begrüßt
haben, begeben wir uns in ein extra für das Treffen aufgestelltes Bierzelt. Als kleine Überraschung
erhalten die Teilnehmer eine von Carthago gesponserte Thermosflasche. Herzi und Helmut grillen für uns
Regensburger Knackwürste und wir verbringen gemeinsam einen gemütlichen Abend im Bierzelt. Bis spät
in die Nacht tauschen die anwesenden Carthagokreis-Mitglieder ihre vielfältigen Erfahrungen und
Erlebnisse aus und haben sich viel zu erzählen.


Am Samstag besuchen wir Regensburg. Um 09:00 Uhr laufen wir gemeinsam vom Wohnmobilstellplatz zum
Bahnhof Deuerling und fahren mit dem Zug nach Regensburg. Am Hauptbahnhof werden wir von der
Fremdenführerin zu einer zweistündigen Stadtführung abgeholt. Regensburg ist die erste Bayerische
Hauptstadt und ist UNESCO-Welterbe. Die Altstadt von Regensburg stellt ein herausragendes Beispiel
eines binneneuropäischen, mittelalterlichen Handelszentrums dar. Nach der Führung können wir die
verbleibende Zeit in Regensburg frei nach unseren Interessen zum Shopping oder zum Besuch des an
diesem Wochenende stattfindenden Bierwochenendes nutzen.


Am späten Nachmittag fahren wir mit dem Zug zurück nach Deuerling und treffen uns zum Leberkäseessen
im Bierzelt. Danach verbringen wir einen gemütlichen Abend in froher Runde bei Gesang und guten
Getränken am Lagerfeuer, das Helmut und Herzi für uns angezündet haben.


Der Sportverein von Deuerling hat am Sonntagmittag für uns Hähnchen und Haxen gegrillt. Nach dem
leckeren Essen lernen wir Brackln. Das Brackln ist ein Mannschaftsspiel, das ähnlich wie Kegeln
oder Eisstockschießen gespielt wird. Mit einer Metallscheibe wird auf ein aufgestelltes Holzscheit
(ca. 25 cm langes Rundholz mit ca. 10 cm Durchmesser) gezielt. Auf dem Holzscheit liegen acht 50-Cent
Münzen mit der Zahl nach oben. Die Mannschaft welche das Holzscheit mit der Metallscheibe umwirft,
erhält so viele Punkte wie Münzen mit der Zahl nach oben zu liegen kommen.

Mit viel Spaß, Freude und dem notwendigen Kampfgeist treten 8 Mannschaften mit je 4 Spielern
gegeneinander an. Nach dem zweistündigen Turnier werden die Ergebnisse von den Mannschaftsführern
dem Schiedsrichter übergeben. Die Siegerehrung findet erst am nächsten Abend beim Tanz in den Mai
statt.

Am heutigen Abend findet ein überregionales Buffetessen im Bierzelt statt. Jede Fahrzeugbesatzung
bringt zum Buffet Spezialitäten aus seiner Heimatregion mit. Nachdem alle Teilnehmer das mitgebrachte
und zubereitete Essen abgestellt haben, ist ein reichhaltiges und vielfältiges Buffet mit regionalen
Köstlichkeiten aus ganz Deutschland aufgebaut. Nach dem hervorragenden Essen verbringen wir den Abend
mit interessanten Gesprächen im Bierzelt.

Bei schönstem Sonnenschein unternehmen wir am späten Montagvormittag eine Radtour entlang der Laaber
in das ca. 10 km entfernte „älteste Wirtshaus der Welt“, der Gaststätte Röhrl in Eilsbrunn bei Sinzing
(www.Gaststaette-Roehrl.de). Dort erwartet uns ein schattiger Biergarten. Auf einer Speisekarte mit
niederbayrischen Gerichten und Getränken findet jeder etwas Passendes und wir lassen uns das Mittagessen
schmecken. Bevor wir die Rückfahrt antreten, führt uns die Wirtin noch durch das „älteste Wirtshaus der Welt“
und erläutert uns die Geschichte des Hauses. Den Nachmittag verbringen wir bei herrlichstem Wetter vor
unserem Wohnmobil.



Am Abend sind wir im Saal des Brauereigasthofes zum Abschiedsabendessen angemeldet. Nach dem Abendessen
findet die Siegerehrung des Brackl-Turnieres statt. Helmut und Herzi überreichen den Spielern der
siegreichen Mannschaft je einen Pokal. Der Turniergewinner ist die Mannschaft 8 mit den Spielern
Hagen, Hanneke, Dieter (Nuß) und Hans (Einweiser). Die Spieler der zweitplatzierten Mannschaft
erhalten alle eine Medaille. Anschließend spielt Elvis zum Tanz auf und wir tanzen wie im Programm
angekündigt beschwingt in den Mai.



Am Dienstag heißt es Abschied nehmen. Wir treffen uns um 09:00 Uhr ein letztes Mal im Bierzelt zum
Weißwurstfrühstück. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herzi und Helmut für die hervorragende
Organisation des Regionaltreffens und verabschieden uns.


Das Carthagokreis Regionaltreffen mit vielen Eindrücken, sportlichen wie auch kulturellen Aktivitäten
sowie interessanten Gesprächen und Begegnungen mit Gleichgesinnten aus der großen Carthagokreis
Familie hat den Aufenthalt in Deuerling zu einem schönen Erlebnis werden lassen. Einige Teilnehmer
haben sich bereits für das nächste Treffen miteinander verabredet.


Reisebericht zur Carthago Kohltour 2012 in Braunschweig

Am Freitag, den 24.02.2012 war es wieder soweit. Unsere Kohlkönige von 2011 Uschi und Udo
sowie Karin und Peter hatten zur 3. Grünkohltour vom 24.02. bis 26.02.2012 nach Braunschweig
eingeladen.



Bereits am Donnerstag trafen auf der Festwiese in Watenbüttel 18 Fahrzeuge ein. Die restlichen
Fahrzeuge – zumeist die noch arbeitenden Carthago Fahrer - kamen am Freitag im Laufe des Vormittags.
Insgesamt nahmen 24 Fahrzeuge mit 47 Erwachsenen und unsere Marieke an dem Treffen teil.



Nach herzlicher Begrüßung von den Ausrichtern und Übergabe der obligatorischen Informationen war
schon die erste Überraschung perfekt. Neben dem Programmheft lagen eine Mettwurst,
eine Dose Leberwurst, Wolters-Bier und „Mumme“ als Proviant für Zwischendurch in der Tasche.



Um 14.00h traf sich die Truppe auf der Festwiese, um gemeinsam zur Stadtbesichtigung nach
Braunschweig zu fahren. Leider spielte am Nachmittag das Wetter nicht mit. Trotzdem erkundeten
wir bei Nieselregen die Altstadt von Braunschweig.



Zur Besichtigung zählte auch der Braunschweiger Löwe. 1166 ließ Heinrich der Löwe die erste
freistehende Großplastik nördlich der Alpen errichten.
Nachdem wir einiges über die Geschichte von Braunschweig und dessen Gebäude erfahren haben,
kehrten wir in Schadt’s Brauhaus ein. Hier konnten wir uns wieder aufwärmen, leckeres Bier trinken
und wer wollte auch etwas Deftiges essen.
Zurück am Stellplatz ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.
Der Samstag begann mit einer Programmänderung. Anstelle der Ausgabe von Brötchen gingen wir alle
gemeinsam um 9.30h zum Frühstücken. Das war natürlich schon am Freitag bekannt und eine
ganz tolle Sache. Im benachbarten Sportlerheim war für uns bereits alles eingedeckt. Keiner
von uns hatte Arbeit, das kam gut an. Tolle Idee. Das können wir jedes Mal so machen.
Nach dem Frühstück blieb wieder genug Zeit zum klönen. Bei unserem Geburtstagskind Klaus gab
es eine kleine Aufmunterung. Soll heißen: Sekt auf den Geburtstag! Herzlichen Glückwunsch Klaus.



Um 12.00h kam dann die Braunschweiger Zeitung um ein Gruppenfoto für einen Artikel zu erstellen.
Und um 13.00h ging es dann auf zur Grünkohlwanderung. Im Bollerwagen waren viele tolle Sachen dabei…



Es gab eine gute Verpflegung und es wurden auch ein paar Spiele gespielt. Besonders gut angekommen
ist dabei das Hufeisenwerfen. Insbesondere bei Marieke.



Marieke konnte ein Hufeisen „abstauben“. Das Wetter spielte an diesem Samstag mit. Ab und zu kam
sogar die Sonne ein bisschen durch. Nur der Wind war am Nachmittag ab und zu unangenehm. Bei deftigen
Schnittchen und Glühwein konnten wir uns dann bei Uschi und Udo zu Hause aufwärmen. Noch eine rundum
gelungene Sache von den Vieren.
Zurück am Platz konnten wir uns vom Kohlgang erholen, bevor es um 18.00h zur Gaststätte Müller
zum Braunkohlessen ging. Nach einem guten Kohlessen mit Bregenwurst, Kasseler und Speck wurden dann –
wie bei einer Kohlfahrt üblich - die neuen Kohlkönige ausgerufen:
Rita und Detlef aus Wilhelmshaven
und
Marlies und Edgar aus Leer.
Und wie es sich für Königspaare gehört, müssen sie im nächsten Jahr die nächste Carthago-Kohltour
organisieren. Wo? Irgendwo in Ostfriesland?!
Am Abend gab es dann weitere Überraschungen. Heinz machte seine berühmte Musik und es konnten die
„Kohl“-Kalorien wieder abgetanzt werden.
Am Sonntag war Abreisetag. Bei herrlichem Sonnenschein verabschiedeten sich die „Kohlfahrer“ voneinander.
Unser herzlicher Dank gilt Uschi, Udo, Karin und Peter für eine gelungene und tolle Veranstaltung und wir
freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr.



Karin und Uwe (168)


Bericht vom 4. Carthago Regionaltreffen 5.-11. Februar am CaravanPark Sexten
- Im Garten Gottes - wie Südtirol auch genannt wird.

Die Reise nach Südtirol, ob im Sommer oder im Winter lohnt immer. Die Beschreibung der Superlative
häuft sich:
Südtirol - Garten Gottes
Dolomiten - UNESCO Weltnaturerbe
Naturpark Sextner Dolomiten
Die Drei Zinnen – die wohl berühmtesten Gipfel der östlichen Alpen.

Vor dieser einmaligen Landschaftskulisse eine Woche auf einem super Camping, mit tollem Programm,
außergewöhnlichem Essen und bester Betreuung und Leitung: das war das Angebot von Marianne und Kurt.
Kein Wunder, dass die Plätze schnell vergeben waren.
Das wunderschöne Fischleintal muss man kennen, es führt in den Naturpark Sextner Dolomiten und liegt
nur ein paar Kilometer von unserem Camping entfernt: die Contessa Marzotto feierte hier mit 200 Gästen
eine Party und lieferte damit der italienischen Presse zwei Wochen lang Stoff für ihre Klatschseiten.
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ex- Finanzminister Theo Waigel haben hier ihren Urlaub verbracht.
Kein Frage, dass unsere Pferdeschlittenfahrt in das verschneite und tief gefrorene Tal etwas Besonderes war.
Typischerweise besaßen die Schlitten keine Heizung, aber die Körpertemperaturen kletterten beim sich
anschließenden Hüttenabend schnell wieder in gewohnte Höhe oder aber auch darüber hinaus.
Ob das wohl am Jägertee oder an der besonders talentierten Rhythmusgruppe lag, die das Akkordeonspiel
begleitete, sei dahingestellt. Der Rückweg im Schein der Fackeln, ein romantischer Spaß, rundete
den Ausflug ab.
Am nächsten Tag konnten die sportlichen unter uns ihre Kondition unter Beweis stellen. Der Aufstieg
zur Dreischusterhütte, eine kleine Herausforderung, wurde nicht in Spitzenzeiten bewältigt.
Aber der Fitnessaspekt war vielleicht doch gar nicht so entscheidend, sondern der wunderbar
verschneite Lärchenwald, auf dessen Boden im Sommer von Arnika bis Enzian tausend Blumen blühen,
lud eher zum Verweilen, als zum Durcheilen ein.
Die Abfahrt auf dem Rodel konnte einige blaue Flecken verursachen. Kein Problem, sondern für manch
eine oder manch einen eher ein Alibi für die abendliche Benutzung der Wellnessanlagen des CaravanParks.
Der für einen Campingplatz außergewöhnlich hohe Standard dieser Entspannungsoase wurde eifrig genutzt:
Hallenbad, Sauna, Spa, Massage, Beauty, usw.
Die folgenden Tage waren ausgefüllt mit einer Bergwanderung am Helm, oberhalb der Baumgrenze inklusive
Blick auf die Felswände der Sextner Dolomiten; mit einer Einführung in die neuere Sportart des
Schneeschuhwanderns oder , wer wollte, mit klassischem Alpin- Skisport oder auch Skilanglauf.

Die Küche des Caravan Parks muss erwähnt werden. Ein kleiner Überblick zum Angeben:
Terrine von der Ente mit Cassis-Feigen und Pan Brioche, Geschmorte Rinderwange in Rotweinsauce,
Saltimbocca vom Kalb, geschmorte Kalbswange in Gemüsegremolata oder Kokos Panna Cotta…..
Diät war hier nicht angesagt!
Zum guten Schluss bleibt Dank zu sagen: Vater und Sohn Happacher mit ihrem Team für ihre besondere
Gastfreundschaft und Wanderführer Walter für seine freundliche Unterstützung.
Der größte Dank geht natürlich an Marianne und Kurt, die uns mit ihrer fröhlichen und
harmonischen Art so angenehm durch diese Woche geführt und begleitet haben.
Die Atmosphäre und Kommunikation in der Gruppe war hervorragend.
Ich denke, ein großer Teil wird sich auch im nächsten Jahr hier wieder einfinden,
im Garten Gottes oder treffender: im Wintergarten Gottes.

Beate und Botho (199)

Fotos vom Treffen:



2. Stammtisch im Wurster-Hof an der Nordseeküste in Dorum.

Fotos vom Stammtisch



Nachdem unsere Carthago-Kreis-Mitglieder Ute und Detlef Uecker bereits im Herbst den ersten
Stammtisch in Dorum organisierten, luden Ute und Detlef jetzt zum 2. Stammtisch unter dem
Motto „Grünkohlessen an der Nordseeküste“ von Freitag, 13.1.2012 bis Sonntag, 15.1.2012 ein.
Einige Mitglieder folgten wieder dieser Einladung, Leider waren wir nur eine kleine Runde,
dafür war es aber -wie auch beim ersten mal sehr gemütlich.
Am Freitag waren Rita und Erich als erste eingetroffen und haben sich mit den anderen
Teilnehmern Rita, Detlef, Marlies, Edgar, Ute und Detlef auf dem Schützenplatz eingerichtet.
Freitagabend gab es dann leckeren Fisch oder den Spezial-Womoteller und die ersten ausführlichen
Fachgespräche. Wir selber kamen leider erst am Samstag dazu. Den Erzählungen nach war es ein sehr
gemütlicher informativer Abend und nach einigen Bier und der Spezialität „Wurster-Hof Feuer“ wurde
es auch sehr fröhlich. Der Abend endete um 24 Uhr im Wurster Hof.
Samstag fuhren einige mit dem Fahrrad zum 6 km entfernten Kutterhafen nach Dorum-Neufeld. Leider
war Ebbe und kein Wasser zu sehen.
Um 16 Uhr gingen wir mit Bollerwagen und Getränken durch den Ort zum Deichmuseum. Herr Wübker
vom Deichmuseum wartete schon auf uns, um uns durch das Museum zu führen. Das war auch für uns
Nordlichter interessant. Und jetzt wissen wir auch, warum an den Prielen immer solche Bäume
(man nennt sie auch Pricken) stehen……(könnt Ihr ja mal drüber nachdenken und hat mit dem …hund zu tun).
Nach der informativen Veranstaltung über Deichbau,ging es zurück zum Wurster-Hof , wo Ute schon mit
dem Wurster Grünkohl wartete. Das war jetzt genau das Richtige.



Das Essen war lecker wie immer. Wer nicht dabei war, hat etwas verpasst.
Der Abend verging rasend und wir freuen uns schon auf den nächsten Stammtisch oder einem
Regionaltreffen in Dorum. Vielleicht zum Mai-Schollenessen bei netten Gesprächen in kleiner
oder großer Runde.

Karin und Uwe (168)


Unser erstes Mal


- auch wir wollten es endlich wissen und es zum ersten Mal machen. Die Vorfreude war
sehr groß und wir wurden nicht enttäuscht – unser erstes Mal bei einer
Jahreshauptversammlung des Carthago Kreises!
Was Irene und Georg mit ihren Helfern geleistet haben – Hut ab!!! und vielen Dank!!!
Wie bei Carthagos üblich waren ca. 50 % der Teilnehmer bereits am Donnerstag angereist.
Am Freitag kletterte die Anzahl der Wohnmobile auf fast 130
(davon 7 aus Großbritannien vom „owners’ club“, 3 aus den Niederlanden, 1 aus der Schweiz
und 1 aus Österreich.) Bei der Anfahrt in strahlendem Sommerwetter erhielt jedes Mobil
ein Namensschild, ein detailliertes Programm und eine große Tüte voller nützlicher Geschenke.
Der „Platzeinweiser“ Hans T. hatte für jedes Fahrzeug einen rosa markierten Platz vorbereitet,
der für die Insassen genügend Raum für Außenaktivitäten lies.
Bekannte Gesichter wurden mit freudigem „Hallo!“ begrüßt und es gab zwischen den Mobilen
viele gemütliche Runden, die im Laufe des Abends in immer dickere Decken gehüllt wurden.
Am Freitagnachmittag gab es im Zelt vor der Lüderhalle leckeren Kuchen vom Blech und die
ersten Kontakte mit bisher noch unbekannten Teilnehmern.
Um 18.30 Uhr konnten wir dann die lichtdurchflutete, große Halle betreten, das
gesellschaftliche Zentrum unserer Versammlung. An langen, herbstlich geschmückten
Tischen sitzend wurden wir von Rolf zunächst begrüßt und dann tischweise zum Grill
geschickt, wo ein unermüdliches Team (natürlich vom Carthago-Kreis) für uns verschiedene
Köstlichkeiten (auf den Punkt!) vorbereitet hatte. Hier möchten wir hervorheben, dass
die Ehrenamtlichen nicht nur während des Abends „ziemlich unter Grilldampf“ standen,
sondern die Utensilien anschließend auch gründlich gesäubert haben. Ein herzliches
„Vergellts’ Gott“ dem Grillteam!!!
Nach einem langen und dank der „Eulencrew“ auch feuchtfröhlichen Abend, wurde die Halle
am nächsten Morgen von „Irenes Saaltöchtern“ und „Heiners Tischerückern“ für die
Jahreshauptversammlung vorbereitet (inklusive aller sanitärer Ecken…).
In gewohnt souveräner Weise führte Rolf Jungbluth durch die Versammlung, was ihm durch
eine einstimmige Wiederwahl honoriert wurde. Auch der dankenswerte Einsatz der anderen
Vorstandsmitglieder führte zu einer klaren Bestätigung. Leider kann Bernhard
krankheitsbedingt seine Aufgaben nicht weiterführen. Wir wünschen ihm gute Besserung
und danken Udo Tydecks für die Vertretung.
„Irenes Saaltöchter“ und „Heiners Tischerücker“ hatten anschließend alle Hände voll zu
tun, um den großen Saal für den Abend festlich herzurichten – passend zur Bestuhlung
waren die weiß eingedeckten Tische mit weinroten Läufern, Servietten, Blumen und Lichtern
dekoriert! Ein wunderschönes Bild!! Vielen Dank Irene!!!
Der Nachmittag stand zur freien Verfügung, den viele zum Besuch des Heimatmuseums und der
internationalen Krippenausstellung nutzten, worauf uns der Museumsdirektor nach der JHV
gekonnt eingestimmt hatte - die liebevoll zusammengestellte Krippensammlung aus aller Welt
fühlte sich bei dem hochsommerlichen heißen Wetter ein wenig fremd an…
Auch die Kirche mit den beiden Kapellen – einer karolingischen und einer gotischen
– waren einen Besuch wert. Schnell füllte sich am Abend der Lüdersaal, eine ortsansässige Metzgerei hatte ein
reichhaltiges Büfett mit Lüdertaler Spezialitäten aufgebaut und die „Eulencrew“ hielt
reichlich Getränke für uns bereit. Der Bürgermeister von Großenlüder hieß uns herzlich
willkommen und das Team von Carthago richtete Grüße vom Werk aus. Nachdem auch die
Letzten gegessen hatten, überraschte uns Georg mit einem bunten Programm, welches er
selber mit einem launigen Gedicht über die „gute, alte Zeit“ eröffnete. Das Duo
„Wolf und Bleuel“ folgten mit einem sehr unterhaltsamen Kabarettprogramm, das in
gemeinsamem Singen des ganzen Saales endete – genauer gesagt: im Ansingen von
50 (fünfzig) Schlagern. Eine Gruppe junger Großenlüderer trat dann mit einer gekonnten Show „in Schwarzlicht“
auf. Toll, was die Amateure so drauf hatten!
Den nächsten Teil des Abends spielte Heinz Lux zum Tanz – „so ein wunderschöner Tag!!!“
Nach einer langen Nacht machte der Musikverein Kleinlüder am Sonntagvormittag mit seiner
schwungvollen Blasmusik wieder Stimmung. Mit Leberkäse und/oder Weißwürstchen konnten wir
uns für die anstehenden Fahrradtouren stärken- 20 bzw.35 km waren zu bewältigen.
Die hügelige Landschaft der Rhön kürte die E-Bikes zu Siegern… Ein deutlich kleinerer
Kreis traf sich abends zum gemütlichen Plausch in der Halle…
Ein strahlender Montag begleitete unseren Ausflug nach Fulda. Im „Gänsemarsch“ ging es
zum Sonderzug, der uns in kurzer Fahrt ans Ziel brachte. Durch das schön restaurierte
Barockviertel gingen wir zum Dom und lauschten einem Orgelkonzert, welches uns viele
Facetten dieses beeindruckenden Instrumentes hören lies.
Zur Mittagspause verteilten wir uns auf die Fuldaer Außengastronomie und stärkten uns
für den Besuch beim Fürstabt in seinem Schloss, dessen Geschichte uns von kostümierten
Zeitzeugen lebhaft vor Augen geführt wurde. Zum Schluss wurden wir vom Fürstabt persönlich
empfangen. Wir bedankten uns mit Hofknicks und „gekonnter“Verbeugung.
Aus Fulda zurück konnten wir uns bald wieder in der Lüderhalle mit „Buletten“
( gereicht vom Grillteam) und gekühlten Getränken (ausgeschenkt von der Eulencrew)
zum geselligen Ausklang der Jahreshauptversammlung einfinden. Auch an diesem Abend sorgte
Heinz wieder ausdauernd für Tanz und Unterhaltung. Wir hoffen, sehr, dass er dies bald
wieder mit Bernhard tun kann. Wir haben der „Eulencrew“ für ihren unermüdlichen Einsatz an allen Tagen zu danken
– und es schmerzt uns alle sehr, dass Dieter Eulenberg nach unserem Treffen unerwartet
gestorben ist. In unserer Erinnerung bleibt er in unserem Kreis.
Gemäß Rolfs Parole „wir verlassen den Ort so, dass wir wiederkommen dürfen“ waren am
Dienstag nach dem täglichen Brötchenservice die notwendigen Aufräumtätigkeiten angesagt
– und dann verabschiedete sich ein Wohnmobil nach dem anderen mit seinen fröhlich winkenden
Insassen. Etwa ein Drittel der Teilnehmer blieb noch, nutzte die Zeit zu Spaziergängen zur
nahen Wallfahrtskapelle oder vertiefte den Austausch mit alten und neuen
Freunden aus dem Kreis.
Am Mittwoch war dann endgültig Schluss! Unser erstes Mal war ein voller Erfolg
und wir möchte es wieder tun! So wie es aussieht in Kiel 2012!

Christine und Wilhelm (211)


Fotos von der Jahreshauptvertsammlung des CK in Großenlüder:


Danke an die Organisatoren
Georg Gottwald und Irene Jokschies!

Carthago-Treffen eröffnet Wohnmobilstellplatz in Grafenrheinfeld




Gleich 31 Reisemobile aus ganz Deutschland und dem benachbarten Holland waren angerollt,
um den neuen Wohnmobilstellplatz der Gemeinde für ein Regionaltreffen der Carthago-Freunde
in Beschlag zu nehmen. Organisiert hatten das die Grafenrheinfelder Doris und Dieter Verne,
die seit Gründung des Carthago-Kreises vor 11 Jahren mit dabei sind. Eine schöne Gelegenheit
auch für Bürgermeisterin Sabine Lutz, den just fertig gestellten neuen Stellplatz am Hermasweg
auch von Gemeindeseite her mit einem Empfang im Rathaus offiziell zu eröffnen. Neun Stellplätze
gibt es eigentlich, ausnahmsweise wurden für den geselligen Anlass auch Parkzonen
„zweckentfremdet“ und so fanden alle Carthagos ein schönes Plätzchen. Apropos schönes Plätzchen
– da waren sich alle, auch die vierbeinigen, Besucher einig: der Platz liegt wunderbar
idyllisch in landschaftlich höchst reizvoller Lage mit Blick auf den Glöcklesee.
In der Nähe das gemeindliche Naherholungsgebiet mit Badesee, Kulturhalle, Sportanlagen
und Gastronomie. Unschlagbar auch die logistische Anbindung, geografisch so ziemlich in
der Mitte Deutschlands nahe der Autobahn gelegen, bietet sich der Platz auch als Zwischenstop
auf der Nord-Süd-Tangente an. Sechs Euro kostet der Aufenthalt pro Tag, bezahlt wird ab Januar
an der Parkuhr, der Schein kommt dann – wie beim Auto auch – hinter die Windschutzscheibe.
Auch Wasser und Strom gibt es auf dem neuen Platz, der in seiner Ausstattung im Umkreis von
20 Kilometern wohl der modernste ist. Der Wohnmobiltourismus befindet sich weiter im Aufwärtstrend
und die Ausweisung von Stellplätzen wie in Grafenrheinfeld sind wichtige Schritte im Tourismuskonzept
ist sich auch Bürgermeisterin Sabine Lutz sicher. So freute sie sich in ihrer Ansprache über die
„63 Werbeträger“, die jetzt Dank der Einladung der Vernes die Gelegenheit hatten, den neuen Platz
und die Umgebung kennenzulernen. Auf dem Programm standen Rathausempfang und die beliebte Ortsführung
mit Altbürgermeister Robert Gießübel, Stadtführung in Schweinfurt, Federweißenabend und Schlachtschüssel,
dazu ein kulinarisches – aber trotzdem typisch „rafelderisches“ - Kontrastveranstaltung beim „Tizi“.
Gerne dürfen nun alle – so Lutz augenzwinkernd - die Vorzüge Grafenrheinfelds und des schönen
Schweinfurter Landes weiter tragen. Obwohl sich bei den Carthago-Freunden ein „harter Kern“ gebildet
hat, sind bei den heiß begehrten Regionaltreffen mit begrenzter Teilnehmerzahl immer wieder neue
Gesichter dabei. Die ältesten aktiven Teilnehmer in Grafenrheinfeld waren gut über 80 Jahre
und gerne wären – so Vorsitzender Rolf Jungbluth – noch mehr gekommen um die unterfränkische
Kultur vor Ort zu erleben.

Doris und Dieter Verne


Fotos vom Treffen des CK in Grafenrheinfeld: